LIVE:
14.7.22 20:00
Leipzig
Geyserhaus
Unterrock

Wer wir sind

Robert Pauli

Songwriting, Vocals, Guitar, Sitar
lebt in Jena
macht Musik (nicht nur)

Johann Schiel

Bass, Cello, Backing Vocals
lebt in Dresden

Julian Schlechtweg

Drums, Organ, Piano
lebt in Jena

Neues aus der Werkstatt

  • Der Grizzlybär bei YouTube

    Wir haben ein Video gemacht. Low Budget. Aus Spaß. Den Grizzlybär von der ersten Platte. Auf unserem YouTube-Kanal könnt ihr es bald betrachten. Dies schon einmal vorab. Probiert den Link jetzt schon, es gibt Konzertvideos und den ultimativen Härtetest der CD Die Schlehen.

    YouTube Thamm Pauli

    (1.7.22)

  • Am Donnerstag, dem 14. Juli ist unser Record Release Konzert im Leipziger Geyserhaus (Unterrock). Wir stellen die neue Platte Die Schlehen vor. Und natürlich spielen wir auch die Songs der ersten: Atem Atem. Das wird scharf! Nicht verpassen! 20 Uhr geht es los. Bitte weitersagen.

    Geyserhaus Website

    (30.6.22)

Service

CD kaufen

Am schönsten wäre es natürlich, du kaufst die CDs. Sind ja nicht teuer. Wir haben Amazon bestückt, das kennst du sicher.

Du darfst auch direkt bei Robert bestellen, dann gibt es auf Wunsch auch ein Autogramm. Anfrage bitte per E-Mail.

Songs hören

Wir haben die Songs an alle möglichen (24) Streamingdienste weitergegeben. Hör sie dir an bei Spotify, YouTube, iTunes usw.

Wir haben sie auch ein paar Radiosendern geschickt, wie alle anderen Bands. Nerve deinen Sender, wenn dir ein Song gefällt.

Band sehen

LIVE am 14.7.22 20:00 Uhr
im Unterrock vom Geyserhaus
LEIPZIG, Gräfestraße 25

23.7.22 Klimacamp Lüneburg
4.11.22 Q24 Pirna (geplant)
Anfragen jederzeit gern

ATEM ATEM

Songtexte

  • 1: Angebot

    sie hockt da und pinkelt
    an sein Garagentor
    er fragt hallo
    hast du heut abend
    schon was vor
    sie ist frei ab drei
    was wird denn gespielt
    geschwiegen getrunken
    in die Sterne geschielt
    vielleicht zweimal weinen
    vielleicht einmal lachen
    vom Mond bescheinen
    lassen
    und zusammen erwachen

  • die Blätter drehen im Wind
    die helle Seite nach oben
    ich bin des Sumpfes Kind
    und hab die Sonne verschoben

    du hast dich auf
    den Rücken gelegt
    ich habe mich
    nicht mehr geregt

    seit wir fielen
    seit wir fielen
    seit wir fielen

    die Bäume stehen im Staub
    die helle Seite nach oben
    ich bin der Flammen Raub
    und hab den Regen zerstoben

    an jedem Tag
    um viertel nach acht
    graben wir uns
    in dunkle Nacht

    Refrain

  • ich träum so gern von früher
    wenn ich das Auto fahr über Land
    schwarze Äste Frühlingsblüher
    hier bin ich rumgerannt

    hier bin ich mit dem Roller
    von Dorf zu Dorf gefahrn über Land
    Weizenfelder Lagerkoller
    dann bin ich weggerannt

    über Land
    weggerannt
    komm zurück
    nimm das Glück
    aus dem Sand
    in die Hand

    du standst mit nassen Haaren
    als ich im Regen fuhr über Land
    tiefe Pfützen Krähenscharen
    und du hast mich erkannt

    ich denke viel an morgen
    wenn ich das Auto fahr über Land
    leere Häuser Nazisorgen
    auch du bist weggerannt

    Refrain

    setz dich an meine Seite
    auf mein Knie lege still deine Hand
    schwarze Augen voller Weite
    sehnen sich über Land

    Wind schlägt ans Seitenfenster
    dann rolln wir langsam aus über Land
    deine bösen Nachtgespenster
    nehme ich in die Hand

    Refrain

  • ich wärme dich
    ich wärme dich gern
    mein Stern

    mit kalter Nase
    kommst übern Vorplatz
    von der Straße

    bist eine Blasse
    wie meine weiße
    Kaffeetasse

    funkelnder Goldschatz
    schimpfst auf das Wetter
    kleiner Rohrspatz

    ich bin ein Netter
    nimm mich doch leise
    als dein Retter

    ich wärme dich
    ich wärme dich gern
    mein Stern

  • ich höre wie du klagst
    von deinem Fernweh
    wird Zeit dass du was wagst
    vor kaltem Ende
    deiner Tage

    wohin
    wohin
    wohin und warum

    ich werde nicht mehr
    um Kap Hoorn segeln
    aber danke
    dass du mich fragst

    auch wenn du mich
    mit dieser Ahnung
    von Abenteuer plagst

    still ruhe ich in mir
    und meiner Liebe
    die Sehnsucht lass ich dir
    bleib im Getriebe
    meiner Tage

    wohin
    wohin
    wohin und warum

    Refrain

  • ich wach auf
    und bin alleine
    mein Kopf ist irgendwo

    ich stell mich
    auf steife Beine
    und geh erstmal aufs Klo

    ich steig in
    die Badewanne
    nochmal die Augen zu

    ich mach Kaffee
    ne volle Kanne
    und dann kommst du du du

    es ist nett
    Frühstück im Bett
    es ist nett
    Frühstück im Bett
    so nett

    gibst du mir
    Salz Butter Käse
    hast frische Brötchen bei

    ich küss dich
    auf deine Neese
    und pell das Frühstücksei

    reich mir doch
    den kleinen Frieden
    samstags im Lotterbett

    wir sind zwar
    ziemlich verschieden
    doch machen wirs uns nett

    Refrain

  • wir stehen beide
    beieinander
    in der Kreide
    stecken zusamm
    im Schlamm
    und strampeln klamm
    hängen jeder am andern
    goldne Kettchen
    und wandern
    hinaus ins Weite
    auf der Flucht
    vor der Pleite

  • sirrende Speichen
    flirrender Staub

    hoch aus dem Sattel
    Hände schon taub

    Atem Atem
    Atem Atem

    flecht mir einen Stahlkranz ins Haar
    flecht mir einen Stahlkranz ins Haar
    flecht mir einen Stahlkranz
    ins Haar

    dampfender Asphalt
    dann über Kies

    tränende Augen
    Beine schon fies

    Refrain

    rasselnde Kette
    Himmel so weit

    würd dich umarmen
    wär ich nicht breit

    Refrain

  • hack hack

    langsam dämmert mir
    dass es hackt bei dir

    in deinem Schädel
    wohnt eine Meise Mädel

    oder ein Specht
    auch nicht schlecht
    auch nicht schlecht

    hack hack

    langsam dämmert mir
    dass es hackt bei dir

    in deiner Oberstube
    wohnt eine Meise Bube

    oder ein Specht
    auch nicht schlecht
    auch nicht schlecht

    hack hack

  • es ist schön mit dir neben mir
    und wie die Nacht ihre Sterne zeigt
    wie der Sand unter dir knirscht
    und der breite Strand endlich schweigt

    ich fasse deine Hand
    du hast mich erkannt
    einfach aus dem Stand
    hast mich angebrannt
    aber mein Verstand
    sagt
    mal langsam

    es ist frisch du bist kühl zu mir
    du sagst komm lass uns nach Hause gehn
    denn im Sand ist es zu blöd
    gut ich möchte dich glücklich sehn

    Refrain

    es ist gut wir sind unterwegs
    und was noch kommt wird sich zeigen bald
    in der Uhr rieselt der Sand
    komm ich trage dich durch den Wald

    Refrain

  • ich hatt keine Lust
    auf den Tanz zu gehn
    und ich sah mich schon
    einsam am Tresen stehn

    ich bin fast schon weg
    du bist grad erst rein
    tief in deinem Blick
    seh ich den Flammenschein

    ich stoß gegen dich
    auf dem Weg zur Bar
    darf ich dir nen Drink
    weil ich so tapsig war

    nenn es Schicksal
    nenn es Zufall
    nenn es wie du willst - egal
    wir prallten aufeinander
    wie zwei Teilchen im Weltenall

    du sprichst kaum ein Wort
    du hast mich erkannt
    wie ein Stückchen Glut
    bist du mir eingebrannt

    sag wo kommst du her
    und wo willst du hin
    was ist mir passiert
    dass ich so haltlos bin

    ich tauch in dein Haar
    wir stehn vor der Tür
    ich spür meinen Mut
    und deine Hand an mir

    Refrain

    ich bring dich nach Haus
    durch den Wiesengrund
    mach die Augen zu
    und küsse deinen Mund

    du nimmst mich mit hoch
    da lieg ich bis drei
    nackt an deiner Brust
    und ich bin vogelfrei

    nun seit Jahren schon
    ziehn wir frei und kühn
    zwei auf einer Bahn
    bis wir einmal verglühn

    Refrain

  • du schmeckst immer noch nach Zuckerwatte
    wie in diesem alten Jahr
    als ich dich als meine Freundin hatte
    oder dachte dass es so war

    ein Kuss am Karussell
    einer am Luftgewehrstand
    schnell dreh dich Gondel schnell
    die Jahre fliegen übers Land

    ich hab mein Herz verlorn aufm Rummel
    ich hab mein Ticket verschenkt an dich
    wo sich die Gondeln drehn
    hast du dich umgesehn
    dann bist du los ohne mich

    du bist auf dem Mann mit Haus gelandet
    dem Mann mit dem Kraftfahrzich
    auf nem Schuldenberg bist du gestrandet
    während ich um die Buden schlich

    Refrain

    das Karussell ist längst ausgenommen
    die Ketten halten Hunde fest
    bist vom Drehen nicht zurückgekommen
    und mich nahmen sie in Arrest

    Refrain

    von mir auf der leeren Rummelwiese
    lass dich schnell im Kreise drehn
    komm fass meine Hände alte Liese
    und hebe ab die Welt zu sehn

  • wenn du deine Fingerspitzen
    wenn du deinen breiten Mund
    wenn du deine großen Augen
    wenn du deine glatte Haut

    verwendest
    verschwendest
    an mich
    fällt es mir nicht schwer zu sagen

    ich liebe dich

    wenn ich deine Fingerspitzen
    wenn ich deinen breiten Mund
    wenn ich deine großen Augen
    wenn ich deine glatte Haut

    bedenke
    beschenke
    kann ich
    dich nicht heut schon wieder fragen

    liebst du mich

  • sie ist so schwarz
    sie ist so bleich
    sie ist so hart
    sie ist so weich

    sie ist in mir
    und so weit fort
    sie ist ein Tier
    und ein geflüstertes Wort

    ich bin so durcheinander
    das kenn ich nicht von mir
    ich nehm die Stiefel und wander
    hin zu ihr

    und hab ich sie gefunden
    ist sie mir Lust und Fluch
    sie schlägt mir Tränen und Wunden
    in ein Tuch

    sie ist so schwarz
    sie ist so bleich
    sie ist so hart
    sie ist so weich

    sie ist in mir
    und so weit fort
    sie ist ein Tier
    und ein geflüstertes Wort

  • kalte Füße auf dem Pflaster
    dreizehn Grad der Tag kühlt ab
    Liebste rauchend Karoknaster
    heimwärts laufen wir im Trab

    Straßenlampen Motten irren
    haltlos und verglühen sacht
    Steinwurf Licht platzt und ein Klirren
    hundert Meter dunkle Nacht

    Güterzüge vierzig Wagen
    nie hast du hier mehr gezählt
    übern Hof darf ich dich tragen
    beinah hätt ich dich verfehlt

    beinah wärst du nicht geboren
    Krieg und Flucht und grauer Tod
    meine Eltern tief verloren
    eigentlich stand alles rot

    doch wir haben uns gefunden
    also stehen wir uns bei
    und die nächsten halben Stunden
    sind wir alles sind wir frei

    gib mir Grund und gib mir Namen
    flüster mir was ich schon weiß
    allen Dank die vor uns kamen
    schön bist du und blass und heiß

    morgens fassen uns die Erben
    sachte an im weichen Bett
    auf dem Pflaster knirschen Scherben
    Spatzen in der Hecke fett

  • der Chef ist scheiße
    sabbelt mich voll
    in der Halle ist es kalt

    das Mittagessen
    zieht mir den Zahn
    und ich wünsch mich in den Wald

    Bäume rauschen
    Vögel singen
    der Grizzlybär soll mich
    verschlingen

    sie hat gekündigt
    klüger als ich
    ich war so in sie verknallt

    der Personaler
    geht mir aufs Schwein
    jetzt wünsch ich mich in den Wald

    Refrain

    der Neue schleimig
    eifrig und smart
    ich fühl mich so furchtbar alt

    alle sind lustig
    zählen ihr Geld
    nur ich wünsch mich in den Wald

    Refrain

  • der Nebel steht
    über den Bäumen

    das Windrad dreht
    sich ins Nichts

    lass uns vom
    Eintauchen träumen

    und vom
    Verwischen des Lichts

    vom Weiß in den Augen
    von der heißen Haut

    von Beißen und Saugen
    von leise und laut

  • heißer Sommer
    heißer Sommer
    vierzig Grad
    vierzig Grad

    was soll sein?
    kein Problem
    kein Problem
    kein Problem

    die Sahara
    die Sahara
    sechzig Grad
    sechzig Grad

    was soll sein?
    kein Problem
    kein Problem
    kein Problem

    in der Sauna
    in der Sauna
    achtzig Grad
    achtzig Grad

    was soll sein?
    kein Problem
    kein Problem
    kein Problem

    aber du bist mir zu heiß
    aber du bist mir zu heiß
    du du du
    bist mir zu heiß

    ich hol mir
    Himbeereis
    reich es dir
    denn ich weiß

    du bist mir zu heiß
    du bist mir zu heiß
    du du du
    bist mir zu heiß

DIE SCHLEHEN

Songtexte

  • 1: Wenn der Tag gekommen ist

    wenn der Tag gekommen ist
    will ich dass du bei mir bist
    deine Hand auf meiner Haut
    nochmal Bräutigam und Braut

    und dann lass mich einfach ziehn
    in den Nebel aus Morphin

    ohne Schmerzen leichthin wandern
    in den Himmel zu den andern

    wenn der Tag gekommen ist
    will ich dass du bei mir bist
    lass ins Zimmer frischen Wind
    für den Vater und das Kind

    lass mich leicht und sei ganz still
    weil ich es genauso will
    wenn die Nägel in mich treiben
    kann ich nicht mehr länger bleiben

    wenn der Tag gekommen ist
    will ich dass du bei mir bist
    spiel ein Lied und hol den Freund
    der noch einmal mit mir streunt

    raunt der Meister es ist Zeit
    bin ich schwach und bin bereit
    in den dunklen Schoß zu sinken
    wo die Seelen bläulich blinken

  • die Stadt erwacht früh
    besonders die Krähen
    weil sich unter ihnen
    schon die Baukräne drehen

    ich tret aus der Tür
    ein Kaffee im Gehen
    die Zunge schmeckt bitter
    noch von gestern die Schlehen

    so bitter und kalt
    so sauer und fies
    ich kaue Asphalt
    und spucke den Kies
    auf die Straße

    ich habe zu tun
    ich habe zu lassen
    du kannst nicht vergessen
    das Vergessen zu hassen

    ich stehe dir bei
    in grundkalten Nächten
    am Gaumen die Schlehen
    und im Kreuz die Gerechten

  • spürst du wie der Motor brummt
    fühlst du wie das Leder summt
    hörst du wie die Straße singt
    wie alles uns zur Liebe zwingt?

    wir gleiten dahin
    wir gleiten dahin
    wir gleiten dahin

    im Sturm

    legst die Hand sacht an mein Bein
    legst dich in die Kurve rein
    schlingst den Arm um meine Brust
    noch eine Runde hast du Lust?

    wir gleiten dahin
    wir gleiten dahin
    wir gleiten dahin

    im Sturm

  • die Nacht stirbt silbern ohne zu klagen
    flach ducken wir uns zwischen den Wagen
    der Motor leiht
    der Motor leiht uns unser Lied

    ich seh ihr zu wie sie
    an der Zigarette zieht

    die Wolken ziehn vom Dunkel ins Rote
    fern hören wir das Grollen der Boote
    die Dünung leckt
    die Dünung leckt still an der Bucht

    ich seh ihr zu wie sie
    ihre Bernsteinharke sucht

    heiß tropft das Öl auf eiserne Häute
    still liegen wir der Sonne zur Beute
    der Heilbutt stirbt
    der Heilbutt stirbt für kleines Geld

    ich seh ihr zu wie sie
    ihre Plastegabel hält

  • gestern kam sie mit der Bahn
    er ergab sich seinem Wahn
    sprach ihr von der tiefen Liebe
    sie zog ihn in ihr Getriebe

    heute fuhr sie wieder fort
    er sank hin im Fernseh Sport
    sie sitzt aufrecht Erster Klasse
    Kirschenmund an Kaffeetasse

    ihre Spuren kreuzen sich
    auf dem Display liebst du mich
    er krault seine taube Zehe
    sie zählt auf den Feldern Rehe

    oh heh
    bald fällt der Schnee
    aufs Haar in der Bahnhofsbar
    und wir reisen
    auf alten rostigen Eisengleisen

    es ist ihr nicht nur ein Spiel
    doch sie muss nach Amourville
    sie sagt wenn ich hier noch glühe
    war vergebens alle Mühe

    Hheute bin ich schon am Ziel
    meiner Reise Amourville
    ich pfeif auf die Anschlusszüge
    strick du an deiner Lebenslüge

    oh heh
    bald fällt der Schnee
    aufs Haar in der Bahnhofsbar
    und wir reisen
    auf alten rostigen Eisengleisen

    nach Amourville

  • sie rennt um die Ecke
    sie ruft Nazi verrecke
    der liegt in der Gosse
    sie sagt hallo Genosse
    zu mir
    und dann klappt die Autotür

    es ist gut
    dass sie diese Wut
    in sich trägt
    und sich
    für dich
    mit denen schlägt

    ja sie jagt nach denen
    und lacht mit weißen Zähnen
    wer von Rasse pöbelt
    wird von Luna vermöbelt
    mit Stil
    oder ist das schon zu viel

  • diese trüben Tage eine Qual
    der Regen schwemmt durchs Revier
    so nah sind wir uns beim ersten Mal
    die Schulter leihe ich dir

    November
    November
    November

    lange vor dem November
    der die Straßen füllte

    deine Zöpfe sind beim zweiten Mal
    von der Kapuze versteckt
    deine Augen blicken seltsam schmal
    von dunklen Schatten gedeckt

    Refrain

    alle guten Dinge sind wohl drei
    ein Kuss im Doppelstockbett
    in deiner Hand bin ich endlich frei
    wir spielen Dresdner Roulette

    Refrain

  • ich laufe zwanzig Kilometer am Stück
    ich lasse alle Verfolger zurück
    ich stapfe fünfzehn Stunden durch tiefen Schnee
    ich schwimme quer übern Cospisee

    ich bin stark sagt sie
    und sie glaubt ich wanke nie
    doch ich stehe nur um Haaresbreite
    leg deine Hand auf meine linke Seite

    poch poch poch
    mein Herz schlägt noch
    poch poch
    mein Herz schlägt doch
    poch poch

    nicht wie `ne Maschine

    mich zwingt keiner in die Knie
    keine Zeit für Agonie
    keine Angst kann mich je lähmen
    ich kann jeden Mustang zähmen

    ich soll rennen wie im Traum
    ich soll stehen wie ein Baum
    ich soll losziehn wie ein Krieger
    ich soll lachen wie ein Sieger

    Refrain

  • und weinen wir auch mal ins Kissen
    wir sind von einem Glück umhüllt
    von dem wir noch am Ende wissen
    das uns das ganze Leben füllt

    ich bin noch gar nicht Herr der Lage
    und schwebe still in deinem Duft
    huscht uns ein Schatten in die Tage
    bläst ihn dein kleiner Mund zu Luft

    dass wir uns um die Sterne drehen
    verliebt in deinen weichen Flaum
    das Tasten deiner kleinen Zehen
    erscheint mir jetzt noch wie ein Traum

    Refrain

    wir werden geben was wir haben
    an Freude Liedern Brot und Licht
    nach Gold in unsern Seelen graben
    vergessen doch die Welten nicht

    wir werden starke Segel nähen
    aus Liebe Zuversicht und Zorn
    mit dir in alle Stürme gehen
    wenn du uns brauchst wir stehen vorn

    Refrain

  • suche dir ein Mädchen
    lass sie nicht mehr los
    öffne deine Seele
    kriech auf ihren Schoß

    bau dir eine Liebe
    rings um ihren Leib
    tauch in ihre Augen
    wenn sie fragt dann bleib

    such dir einen Jungen
    lass ihn nicht mehr los
    öffne deine Seele
    kriech auf seinen Schoß

    bau dir eine Liebe
    rings um seinen Leib
    tauch in seine Augen
    wenn er fragt dann bleib

  • ich halt nichts von großen Worten
    will mich nur in dir verorten
    will für scharfe Bilder taugen
    hinter deinen wachen Augen

    weiß wie die Pole
    schwarz wie die Kohle

    ich halt nichts von großen Taten
    sind nur Dung für schlimme Saaten
    will dir scharfe Bilder bauen
    als ein Ausweg aus dem Grauen

    weiß wie die Pole
    schwarz wie die Kohle

    ich halt nichts von großen Summen
    sind nur Blendwerk für die Dummen
    will mit scharfen Blicken sterben
    du darfst meinen Zwiespalt erben

    weiß wie die Pole
    schwarz wie die Kohle

  • ich werde mich in dir verlieren
    nur darauf geb ich dir mein Wort
    dann geh ich wieder mit den Tieren
    und bleibe für den Sommer fort

    nie sollte ich je bei dir liegen
    die Wächter schlügen mich wohl tot
    doch wenn wir uns in Wellen biegen
    seh ich nur deiner Lippen Rot

    wir decken uns mit weißem Flieder
    du bindest mich mit nassem Haar
    ich sinke in die Tiefe nieder
    und steige wo ich noch nie war

    ich breite über dich den Frieden
    und sing dich leise in den Schlaf
    du bleibst bei denen die uns schieden
    ich hüte für sie Rind und Schaf

    doch du steigst einmal von den Wiesen
    mit leichtem Schritt zu mir hinan
    dann holst du mich aus meinen Miesen
    und wir verschwinden tief im Tann

  • mein Herz ist viel zu still
    du sagst mir was ich will
    ich sag dir was ich hab
    und dann tauchen wir ab

    mit Fischen viel zu bunt
    seh tief bis auf den Grund
    mit Muscheln elfenhell
    reich mir die Hände schnell

    Wasser klar wie Glas
    buntes Paradies
    tanzendes Tiefseegras
    knirschender Perlenkies

    ich tauche nicht mehr auf
    zum lauten Tageslauf
    zur öden Alltagsfron
    zum rauhen Schleiferton

    ich bleibe hier bei dir
    bis ich beim Bad erfrier
    mit blauer Haut am Leib
    und langsam rübertreib

    Refrain

  • ich muss jetzt gehn
    das ist scheiße
    ihr winkt und bleibt stehn
    am Ufer der Pleiße

    hier wohnt mein Herz
    im flachen Land
    wo Glück und Schmerz
    ich bei euch fand

    im Straßenlärm
    im hohen Haus
    ich winke euch
    das Lied ist aus

    es schwebt davon
    im Kirschenbaum
    macht euch den Tag
    zum hellen Traum

    ich muss jetzt gehn
    das ist scheiße
    ihr winkt und bleibt stehn
    am Ufer der Pleiße

    ich muss jetzt gehn
    nach den geraubten Spatzen sehn

  • du bist hier
    hier bei mir
    das ist fett ich weiß nich
    was ich ohne dich
    gemacht hätt

    ich hätt geheult
    den Kühlschrank eingebeult
    ich hätt geschrien
    ich hätte dir das nicht verziehn
    ich hätt gedacht
    dass dich meine Liebe nicht mehr glücklich macht

    doch du bist ja hier
    hier bei mir
    und ich lebe
    das ist steil
    sas ist supergeil
    ma Babe

    lass uns singen
    auf und nieder springen
    lass uns trinken
    einander in die Arme sinken
    lass uns lachen
    endlich Party machen

    du bist hier
    hier bei mir
    das ist fett
    ich weiß nich
    was ich ohne dich
    gemacht hätt

    du bist hier
    hier bei mir
    und ich lebe
    das ist steil
    das ist supergeil
    ma Babe

Die Story

...wie sowas passieren kann

  • Die Texte

    Am Anfang ist das Wort, in der Schublade, fast vergessen. Ein Songbook, hundert Stücke, manche zehn, manche zwanzig Jahre alt. Es wird Zeit.

    Rausholen, Kopf schütteln, feilen, sortieren. Einige fliegen weg, einige bekommen einen neuen Dreh. Ein anderes Leben. Vielleicht kann was draus werden.

    Mal den Robert fragen, der macht doch feine Musik.

  • Die Musik

    Robert nimmt die Anfrage freundlich auf. Sucht sich ein paar Songs zum Spielen, und es funktioniert. Es werden seine. Ein Wunder.

    Alles läuft übers Telefon, übers Netz. Die Songs beginnen zu glänzen, er erweckt sie zum Leben. Manchmal anders, als Alex dachte, aber immer richtig.

    Was rauskommt, hat Ohrwurmqualität. Oder?

  • Die erste CD: ATEM ATEM

    Plötzlich sind es 18 Songs. Naja, nicht plötzlich, ein halbes Jahr. Und die kleine Idee im Hinterkopf, aus dem ganzen eine Platte zu machen, lässt sich nicht mehr verdrängen.

    Robert poliert die Songs, eine Heidenarbeit. Alex kramt in seinen Fotos, kann sich nicht entscheiden, das Cover bekommt sechs Bilder, egal.

    Die Platte gibt es bei uns und bei Amazon, logisch.

  • Die Band

    Zur Record Release Party im Oktober 21 muss natürlich eine Band die Songs spielen! Robert fragt Johann und Julian, und beide haben Lust.

    Sie drücken sich die Lieder drauf, und nach nur einer Probe stehen wir vor 80 Leuten auf der Bühne. Es wird ein großer Erfolg. Wir beschließen spontan, als Band zusammenzubleiben.

    Demnächst live bei euch? Ja, bitte, gern.

  • Die zweite CD: DIE SCHLEHEN

    Schon im November 21 sucht sich Robert immer wieder mal ein paar Texte aus dem Songbook heraus und probiert mit der Gitarre. Alex war kreativ in einer Woche Ostsee, und auch sonst. Songs mit aktuellen Bezügen entstehen.

    Bei ein paar Bandproben in Jena werden nicht nur die Atem Atem-Songs geübt, sondern auch die neuen Lieder. Und bald fällt der Entschluss, gemeinsam ins Studio zu gehen. Wir finden das feine Tonstudio Kuntergrund in Kobershain, wo Simon und Micha uns großartig supporten.

    Die Platte gibt es bei uns und bei Amazon, logisch.

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